Neue Mercury-Motoren am Heck
Neben dem Boot selbst stand auch beim Antrieb eine Veränderung an: Das neue Boot wird jetzt mit einem 15 PS-Außenborder des neuen Motoren-Partners des DMYV Mercury angetrieben. Der Lenkflügel besteht jetzt statt aus Metall aus Carbonfaser und Kevlar, für die Lenkseile werden statt Draht vorgereckte extrem dehnungsarme Carbonfaserleinen aus dem Regattasport verwendet, die sich ohne Werkzeug und Aufwand über Schot-Klemmen ebenfalls aus dem Segelsport im Nu einstellen lassen.
Umweltschonender Betrieb
Derzeit werden die Boote mit Verbrennern betrieben, aber auch hier achtet der Jugendsport auf maximale Umweltverträglichkeit: So werden die Boote mit schadstoffarmen Alkylatbenzin des Herstellers Aspen betrieben, das bis zu 99 Prozent weniger schädliche Kohlenwasserstoffe in den Abgasen enthält, frei ist von Benzol, deutlich geringere Schadstoffbestandteile hat als handelsüblicher Otto-Kraftstoff. Mittelfristig können die MS11-Boote auch auf die elektrischen Mercury-Außenbordmotoren umgerüstet werden.
Testfahrten erfolgreich absolviert
Nach den ersten Testfahrten mit dem neuen Boot waren die Reaktionen eindeutig: „Die Fahrerinnen und Fahrer waren begeistert und bestätigten, dass sich das Boot fahrerisch und funktional in jeder Hinsicht verbessert hat“, so Peter Haag, Vizepräsident des Landesverbands Baden-Württemberg und Mitglied der Planungsgruppe rund um den Neubau nicht ohne Stolz.
Der MS11 Prototyp soll beim DMYV-Verbandstag in Heidelberg ausgestellt werden. Infos zu Bestellungen für neue Boote für Vereine und Landesverbände über jugendsport(at)dmyv.de