Motosurf-Trainingsstrecken gesucht!

Jugend & Sport
Wir bitten um Eure Mithilfe!
Sebastian Lux qualifizierte sich für die World Games in Chengdu/ China - jetzt werden Trainingsstrecken gesucht, auf denen auch mit Verbrenner-Boards gefahren werden darf. Die Boards werden mit CO2-neutralen E-Fuels betrieben (Foto: MotoSurf Club Germany)

Motosurf ist eine relativ junge Trendsportart, die stark im Kommen ist und sehr viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Gefahren wird in unterschiedlichen Klassen mit Boards mit Elektro- und Verbrennungsmotor als Antrieb. Auch der DMYV fördert den Sport. Motosurf ist in diesem Jahr in diesem Jahr zudem erstmals eine Disziplin bei den World Games!

Deutsche Motosurfer fahren international mit

Auch Deutschland ist dabei! "Unsere" Motosurfer Sebastian Lux und Jenny Beckmann konnten sich am vergangenen Wochenende bei den Ausscheidungen für die World Games in Chengdu/China qualifizieren!

Nun heißt es: trainieren, trainieren, trainieren! Um sich optimal auf die World Games vorbereiten zu können, ist aber das Training mit den Wettkampfboards unerlässlich, da sich deren Fahreigenschaften deutlich von denen der E-Boards unterscheiden. Und jetzt – wir sind schließlich in Deutschland – wird’s kompliziert:

Verbrenner sind hier CO2-neutraler als E-Boards

Die Rennen bei den World Games werden mit Boards gefahren, die von kleinen Verbrennungsmotoren angetrieben werden. 

Das ist auch sinnvoll: Die Motoren werden ausschließlich mi CO2-neutralen E-Fuels betrieben. Das führt laut einer Untersuchung des Weltverbandes dazu, dass der CO2-Fußabdruck geringer ist, als er mit der Nutzung von Elektro-Boards wäre. Das hängt mit dem CO2-Rucksack zusammen, mit denen die Elektro-Boards aufgrund der Herstellung der Akkus an den Start gehen.

Zudem spielen logistische Gründe eine Rolle: Die Akkus können zu den internationalen Wettkämpfen nur zu horrenden Preisen als Gefahrgut im Flugzeug transportiert werden, während die Boards mit Verbrenner einfach als Sportgepäck mitfliegen und vor Ort mit E-Fuels betankt werden.

Verbrenner in Deutschland stark reglementiert

Leider ist der Betrieb von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor auf zahlreichen geeigneten Gewässern in Deutschland stark eingeschränkt, sodass händeringend entsprechende Trainingstrecken gesucht werde, die auch mit Boards mit Verbrennungsmotor befahren werden dürfen.

Derzeit gibt es am Standort Beckum (Tuttenbrocksee) zwar eine uneingeschränkte Nutzungserlaubnis mit elektrisch angetriebenen Boards. Eine auf wenige Trainingszeiten und ausschließlich für Wettkampffahrer beschränkte Nutzung für Verbrenner muss aber offenbar bei der zuständigen Behörde entweder bei der Stadt Beckum oder beim Kreis Warendorf beantragt werden. Bisher ist es nicht gelungen, den richtigen Ansprechpartner zu identifizieren.

Weitere Möglichkeiten an der Ostsee, im Raum Hamburg /Niedersachsen, NRW werden geprüft, es sind hier aber derzeit noch keine Ergebnisse greifbar.

Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Kennt ihr eine solche Wasserfläche, verfügt Euer Verein oder Eure Fahrschule selbst über ein Gewässer mit passenden Voraussetzungen (s.u.)?

ANFORDERUNGEN TRAININGSSTRECKE

  • Platzbedarf max. 200x200m, trainiert werden kann auch auf kleineren Gewässern
  • Salz- oder Süßwasser
  • Möglichst nicht im Bereich Fahrrinne / Fahrwasser, da dort keine Bojen länger platziert werden können
  • Option, die Bojen über einen längeren Zeitraum gesetzt lassen zu können (kein ständiges Einholen und wieder Aussetzen)
  • Abstand zu Wohnbebauung ist ratsam, da Geräuschemissionen stattfinden
  • Trainingszeiten können reduziert und klar definiert sein; es werden nicht 12 Stunden pro Tag und an jedem Tag der Woche benötigt.
  • Betrieb mit EFuels möglich
  • Kombi-Veranstaltungen: z. B. ein Schnuppertag für Interessierte, mit Testfahrten auf E-Boards, kann mit dem Training kombiniert werden.

     

Sendet uns gern Kontaktdaten wie Ansprechpartner, Telefonnummer/E-Mail-Adresse oder einen Link an unsere Mail-Adresse motosurf(at)dmyv.de

Vielen lieben Dank für Eure Unterstützung! 😊 


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